Einführungsabend
Mit großem Erfolg fand am Dienstag, 22.Juni 2004
der erste Einführungsabend zur Opernproduktion "Die
Schweizer Familie" statt
Rund 120 Zuhörer lauschten am Dienstag Abend erstmals seit
mehr als 85 Jahren wieder öffentlich dargebotenen Klängen
der "Schweizer Familie". Kein Platz blieb frei in der
Österreichischen
Gesellschaft für Musik in Wien, wo Auszüge der zuletzt
1918 aufgeführten Oper erstmals wieder gespielt wurden, moderiert
von dem Musikwissenschaftler Till Gerrit Waidelich. Die Zuhörer
waren begeistert von den Stimmen der Nachwuchstalente Romana Beutel
(Sopran), Marco Di Sapia (Bariton) und Robert
Maszl (Tenor), der in der Produktion die Rolle des Paul singen
wird. Bei den Sängern handelt es sich um junge Künstler,
die am Konservatorium der Stadt Wien unter der Leitung von Prof.
Helga Wagner-Meyer studieren. Eindrucksvoll stellte der Klarinettist
Daniel Ottensamer den Schalmei-Kuhreigen aus der Oper sowie
weitere bekannte Melodien von Franz Schubert und Richard Wagner,
die Weigl inspiriert haben, vor. Uri Rom, künstlerischer
Leiter der Produktion, begleitete am Klavier und zeigte auf, welche
Beziehungen Weigls Musik zu Weber und Wagner auf-weist. Neben
dem musikalischen Hochgenuss hatten die Zuhörer außerdem
Gelegenheit, im wahrsten Sinne des Wortes einen ersten Blick in
die Kulissen der Opernproduktion zu werfen. Elena Peytchinska
und Stephanie Rauch, zwei Meisterschülerinnen aus der Bühnenbildklasse
von Bernhard Kleber an der Universität für Angewandte
Kunst in Wien, präsentierten ihren Bühnenbildentwurf
erstmals einem größeren Publikum. Die Veranstaltung
fand dank der freundlichen Unerstützung des Da Ponte Institutes
in Wien statt.
"Die interessierten Fragen vieler Zuhörer und der
begeisterte Applaus lassen darauf schließen, dass wir uns
mit der Wiederaufführung und der Inszenierung auf dem richtigen
Weg befinden", so Gerrit Waidelich nach der Veranstaltung.
Diese Urteil teilt auch Uta Neyer, eine große Opernliebhaberin
wie sie selbst sagt
"Ich bin wirklich begeistert von den wunderbaren Stimmen
dieser jungen Künstler. Besonders das Bühnenbild hat
mich neugierig gemacht diese Inszenierung auf jeden Fall anszuschauen",
so die Wienerin.
Einen ersten Hör-Eindruck der Oper kann man auch auf dieser
Internetseite bereits jetzt unter der Rubrik Hörbeispiele
gewinnen.
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